Home » Aktuell am lesen:

NOIR Ausgabe 7

„Kein verantwortungsloser Idiot hatte in den letzten 2000 Jahren so viel Macht wie ich“, schildert Octave Perango, Roman- und Filmheld, in „39,90“. Octave ist kein Gott, kein Diktator, sondern der erfolgreichste Kreative der globalen Werbeindustrie. Er schwimmt in Geld, feiert luxuriöse Parties, schleppt ein Model nach dem anderen ab – und manipuliert die Menschheit. Mit Werbung.
Werbung fasziniert, befriedigt Sehnsüchte oder weckt sie erst gar in uns. Sie ist überall. Morgens beim Zähneputzen im Radio, auf dem Bus. Abends auf der Coach im Fernsehen, auf der Flasche Limo. Sie begleitet uns tagtäglich – manchmal still und unauffällig, manchmal laut und prollig wie die Klingeltonwerbung des Musikkanals.
Selbst der amerikanische Wahlkampf gipfelt in diesem Jahr in einer noch nie geahnten Werbeschlacht. Filmfigur Octave offenbart die kritische, schmutzige Seite, die Abgründe hinter dem Zahnpastalächeln der Politiker und Werbefiguren.
Was hat das hiermit zu tun? Dass wir uns der Werbung öffnen und uns dennoch nicht verlieren. Und dass wir manchmal Kompromisse machen müssen, um zu wachsen: So wie in dieser Noir, in der ihr zum ersten Mal Werbung auch im Innenteil vorfindet. Doch nicht als Zeichen der Schwäche, sondern der Stärke: Noir wird wachsen, dank und mit euch. Und dank der Werbung. Denn nach wie vor – und gerade deshalb – bleibt bei Noir alles echt, pur. Mehr sein als Schein. Werbung schadet also nicht automatisch.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Hier geht’s zum Download »

[intlink id=“614″ type=“page“ /]« zurück zu Ausgabe 6[/intlink] | [intlink id=“620″ type=“page“]Weiter zu Ausgabe 8 »[/intlink]

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

Kategorien