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NOIR Ausgabe 11

Krachend schlagen die Wellen gegen den Bug. Der Sturm bauscht die Segel auf. Seit zwei Monaten ist die „Santa Maria“ unterwegs. Endlich entdeckt Christoph Kolumbus die ersten Zeichen: Vogelschwärme, die zur Schlafenszeit das Land aufsuchen, frisches Gras und schließlich einen Ast mit roten Früchten im Wasser. „Land in Sicht“ heißt es am Morgen des 12. Oktober 1492. Die Schiffsmannschaft jubelt. Kolumbus glaubt, er habe Indien erreicht, dabei ist er auf den Bahamas angekommen.
Kolumbus ist der bekannteste Seefahrer aller Zeiten, unterwegs zu sein war sein Lebensinhalt. Doch welche Bedeutung hat das Unterwegssein für uns? Wir reisen, pendeln, pilgern und übersehen dabei den tieferen Sinn: Unser ganzes Leben gleicht einer Reise. Behutsam werden wir im Hafen der Kindheit zu Wasser gelassen. Irgendwann bauscht der jugendliche Sturm unsere Segel auf und treibt uns aufs weite Meer, die Wellen der Liebe schlagen gegen den Bug, manchmal verlieren wir unser Ziel aus den Augen. Aber es gibt Zeichen, die uns den richtigen Kurs weisen, die uns bestärken als Kapitän unseres Schiffes. Manchen ergeht es am Ende wie Kolumbus; sie glauben ihr Ziel zu kennen und erreichen doch ein völlig anderes.
Unser stolzes Schiff wurde vor zwei Jahren auf dem Namen NOIR getauft. Längst bläst die Begeisterung in unsere Segel und die Schiffsmannschaft arbeitet mit vollem Eifer. Gemeinsam liegen noch viele Abenteuer vor uns. Wir sind gespannt, wohin die Reise geht. Ahoi!

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

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Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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