Home » Aktuell am lesen:

NOIR Ausgabe 10

Abraham Lincoln kannte weder Reality-Shows noch Rockfestivals. Zu Lincolns Zeiten funktionierte Politik anders als heute. Doch Lincoln sagte Sätze, die zeitlos sind: „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ Heute, 150 Jahre später, steht Barack Obama auf der Bühne der Macht. Er versteht mehr von Reality-Shows und Rockfestivals als jeder andere Politiker vor ihm. Obama ist selbst ein Popstar. Bisher scheint sein Charakter nicht unter der enormen Macht zu leiden. Obama, so scheint es, möchte seine Wahlversprechen halten. Doch nicht immer sind die Mächtigen mit einem guten Charakter gesegnet. Viel zu oft wird Macht missbraucht. Viel zu oft sind die Mächtigen sich ihrer Verantwortung nicht bewusst: Banker, die Milliarden verzocken, Manager, die Unternehmen in den Konkurs treiben, Diktatoren, die ihr Volk unterdrücken. Doch es gibt Möglichkeiten, Macht zu begrenzen und die Mächtigsten zu kontrollieren. Eine davon ist eine funktionierende Presse.
NOIR ist ein Teil der Presselandschaft in Deutschland. Zugegeben: Unsere Auflage ist nicht mit der ZEIT oder dem SPIEGEL vergleichbar. Doch NOIR hat andere Qualitäten: NOIR wird ausschließlich von Jugendlichen gemacht: Wir sind mal verspielt, mal ernst, und haben einen kritischen Blick – auch auf die Mächtigen unserer Gesellschaft. Und das seit 10 Ausgaben! NOIR gibt Jugendlichen die Macht, eigene Artikel zu schreiben. Doch wir haben unseren guten Charakter bewahrt. Wenn das Abraham Lincoln sehen könnte …

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Hier geht’s zum Download »

[intlink id=“622″ type=“page“ /]« zurück zu Ausgabe 9[/intlink] | [intlink id=“626″ type=“page“]Weiter zu Ausgabe 11 »[/intlink]

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

Kategorien