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Aufbruch ins Kriegsgebiet – Urlauber im Wahn?

Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein und dann nichts wie raus nach Syrien! Wie Reisewarnungen und Flächenbombardements den Urlaubern an der Badehose vorbeigehen und Schnäppchen uns verrohen lassen.

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1 April, 2018 Kein Kommentar

Urlaubsfeeling auf den Fildern

von Lukas Ramsaier

Foto: Messe Stuttgart

Lukas Ramsaier war für Noir-Online zu Gast auf der CMT 2011- der größten Urlaubsmesse Europas, die jährlich in den Hallen der Neuen Messe auch die geizigsten Schwaben in Urlaubsstimmung bringt und tausende Besucher anlockt.

Es ist immer wieder beeindruckend, egal ob man die CMT noch nie oder schon mehrmals besucht hat: Beim ersten Betreten von Halle 1 der Neuen Landesmesse, kommt man für einen Moment nicht aus dem Staunen heraus. Unglaublich, wie viele Wohnmobile und Wohnwägen hier Platz finden. Und das ist noch nicht alles – in den Hallen 3 und 5 stehen noch einmal genauso viele. Die Vielfalt der Wohnungen auf Rädern ist riesig: Vom kleinen Wohnanhänger mit einem simplen Bett für gerade einmal 4.000 Euro, bis zum luxuriösen Wohnbus mit integrierter Smart-Garage zum Preis eines mittelgroßen Einfamilienhauses, ist alles geboten. Vor allem, die Wohnbusse laden die vielen Besucher dazu ein, einen Blick in das Innere der Luxuskarossen zu wagen. Verkäufer mit „Heiner-Brand-Gedächtnisbärten“ versuchen ausdauernd den Interessierten ihr Model trotz des hohen Preises schmackhaft zu machen. Was man im Inneren sieht, erinnert eigentlich nicht im Geringsten an das typische Campingleben. Sitzgruppen mit feinstem Lederbezug, Badezimmer wie zuhause und Betten, wie in der Suite eines 4-Sterne-Hotels, öffnen den Wohnmobilmarkt damit auch für einen ganz anderen Kundenkreis, als den klischeemäßigen: Das ältere Ehepaar. Der Mann im Unterhemd und einer lila-grauen Jogginghose, der draußen grillt und die Gattin, die mit einem furchtbaren Sonnenhut und der „Bunten“ in der Hand, sich die Sonne im klapprigen Liegestuhl hinter der platzeigenen Hecke auf den Bauch scheinen lässt. … weiterlesen

7 Februar, 2011 Kein Kommentar

Orthopädische Katastrophe

von Miriam Kumpf

Schon Jesus lief damit durch die Bibel und die Römer durch die Weltgeschichte: Sandalen. Während diese, vor allem in der Kombination mit Socken, oft als modischer  Fauxpas gelten, sind Flip Flops mittlerweile salonfähig. Gesund sind sie deswegen noch lange nicht.

Foto: "Laura Rü." / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)

Krämpfe, eine verspannte Wadenmuskulatur, mangelnder Halt für den Fuß, eine erhöhte Unfallgefahr, unschöne Hornhaut und ein Watschelgang, der alles andere als sexy ist: Orthopäden und Fußpfleger haben Flip Flops schon lange auf dem Kicker. Schlimmer sind nur noch Pumps und Crocs.

Dabei spielt Zeit beim Tragen vom Flip Flops eine wichtige Rolle: Wer darin nur kurz zum Bäcker schlappt, muss keine langfristigen Haltungsschäden befürchten. „Grundsätzlich ist gegen diese Art von Schuhen nichts einzuwenden“, sagt Mechthild Geismann, die Sprecherin des Zentralverbands der Podologen und Fußpfleger Deutschlands. Die Expertin kann den Zehensandalen sogar einige Vorteile abgewinnen, denn „Flip Flops verlangen dem Fuß mehr Bewegung ab und trainieren so Zehen und Fußgelenke.“ Allerdings solle man Flip Flops nicht länger als ein, zwei Stunden tragen. … weiterlesen

23 Juni, 2010 Kein Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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