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Glücksmacher Schokolade?!

von Benjamin Leiser

Für viele Menschen ist Schokolade ein Dickmacher. Das liegt daran, dass die süße Versuchung reich an Zucker und Fett ist. Doch was ist dran an der Behauptung, dass Schokolade glücklich macht? Tatsächlich haben Wissenschaftler in Schokolade verschiedene Stoffe entdeckt, die sich positiv auf unsere Stimmung auswirken. Zum einen enthält Schokolade die Aminosäure Tryptophan, die im menschlichen Gehirn in den Botenstoff Serotonin umgewandelt wird. Serotonin verursacht gute Laune und hellt unsere Stimmung auf.

Des Weiteren regt das aus den Kakaobohnen stammende Koffein unseren Kreislauf an und löst eine Erhöhung des Blutdrucks aus. Sogar Anandamid, ein ähnlicher Rauschstoff wie er in der Hanfpflanze vorkommt, konnten Forscher in Schokolade nachweisen.

Allerdings ist umstritten, ob Schokolade ein Glücksmacher ist, da die genannten Stoffe nur in sehr geringen Mengen in der Schokolade vorhanden sind. Andere Lebensmittel hingegen, wie zum Beispiel Bananen, Walnüsse und Tomaten enthalten deutlich mehr Serotonin. Diese sind genauso wenig als Glücksmacher bekannt wie Kaffee, der viel mehr Koffein als Schokolade enthält.

9 Februar, 2010 Kein Kommentar

Reine Glückssache

von Ekaterina Eimer

Dopamin, Serotonin, psychologisches Immunsystem – ganz schön kompliziert das „Glück“ zu verstehen. Ekaterina Eimer gibt einen Einblick in die Glücksforschung

Heute schon Mails gecheckt oder gesimst? Maximale Mobilität, gigantischer Informationsfluss und ständige Erreichbarkeit sind Alltag.

Kehrseite dieser Entwicklung ist Überforderung: Viele scheitern an den hohen Anforderungen, werden depressiv und klagen über Krankheiten wie das Burn-Out-Syndrom. Anti-Stress-Bücher und pseudowissenschaftliche Glücksratgeber haben Hochkonjunktur und werden nicht müde, uns zu erzählen, wie wir unser Glück finden können.

Aber was ist Glück? Kann man das Glücklichsein lernen? Die Positive Psychologie – eine Wissenschaft, die die sich mit Liebe, Glück und Wohlbefinden beschäftigt – geht diesen Fragen nach. Der Glücks-Dozent der Harvard-Universität, Tal Ben-Shahar, sieht Glück nicht als einen Endzustand, sondern als ein Ziel, das man nie vollständig erreichen wird. In seiner Vorlesung lehrt er die Studenten daher, nicht auf ein entferntes, großes Glück zu hoffen, sondern sich Zeit zu nehmen und die kleinen Dinge des Lebens schätzen zu lernen. … weiterlesen

9 Februar, 2010 Kein Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

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