Home » Glück » Letzte Artikel:

Mehr Glück als Verstand?

von Georgia Hädicke

Ratgeber boomen und versprechen Hilfe in allen Lebenslagen. Georgia Hädicke ist unglücklich und schreibt bald eine Klausur. Hilfe muss her

„Glück ist genauso gut wie Verstand, wenn es funktioniert“, hat ein kluger Mensch mal gesagt. Wenn ich mich richtig erinnere, war es ein älterer Herr in einem Krimi aus dem Mittagsprogramm bei Kabel 1. Es sind noch drei Tage bis zu meiner letzten Klausur und ich denke an den älteren Herrn, weil mir mein Verstand bei dieser letzten Hürde nicht viel helfen wird. Glück muss her. In größeren Mengen, wenn möglich. … weiterlesen

10 Februar, 2010 Kein Kommentar

Glücksmacher Schokolade?!

von Benjamin Leiser

Für viele Menschen ist Schokolade ein Dickmacher. Das liegt daran, dass die süße Versuchung reich an Zucker und Fett ist. Doch was ist dran an der Behauptung, dass Schokolade glücklich macht? Tatsächlich haben Wissenschaftler in Schokolade verschiedene Stoffe entdeckt, die sich positiv auf unsere Stimmung auswirken. Zum einen enthält Schokolade die Aminosäure Tryptophan, die im menschlichen Gehirn in den Botenstoff Serotonin umgewandelt wird. Serotonin verursacht gute Laune und hellt unsere Stimmung auf.

Des Weiteren regt das aus den Kakaobohnen stammende Koffein unseren Kreislauf an und löst eine Erhöhung des Blutdrucks aus. Sogar Anandamid, ein ähnlicher Rauschstoff wie er in der Hanfpflanze vorkommt, konnten Forscher in Schokolade nachweisen.

Allerdings ist umstritten, ob Schokolade ein Glücksmacher ist, da die genannten Stoffe nur in sehr geringen Mengen in der Schokolade vorhanden sind. Andere Lebensmittel hingegen, wie zum Beispiel Bananen, Walnüsse und Tomaten enthalten deutlich mehr Serotonin. Diese sind genauso wenig als Glücksmacher bekannt wie Kaffee, der viel mehr Koffein als Schokolade enthält.

9 Februar, 2010 Kein Kommentar

Reine Glückssache

von Ekaterina Eimer

Dopamin, Serotonin, psychologisches Immunsystem – ganz schön kompliziert das „Glück“ zu verstehen. Ekaterina Eimer gibt einen Einblick in die Glücksforschung

Heute schon Mails gecheckt oder gesimst? Maximale Mobilität, gigantischer Informationsfluss und ständige Erreichbarkeit sind Alltag.

Kehrseite dieser Entwicklung ist Überforderung: Viele scheitern an den hohen Anforderungen, werden depressiv und klagen über Krankheiten wie das Burn-Out-Syndrom. Anti-Stress-Bücher und pseudowissenschaftliche Glücksratgeber haben Hochkonjunktur und werden nicht müde, uns zu erzählen, wie wir unser Glück finden können.

Aber was ist Glück? Kann man das Glücklichsein lernen? Die Positive Psychologie – eine Wissenschaft, die die sich mit Liebe, Glück und Wohlbefinden beschäftigt – geht diesen Fragen nach. Der Glücks-Dozent der Harvard-Universität, Tal Ben-Shahar, sieht Glück nicht als einen Endzustand, sondern als ein Ziel, das man nie vollständig erreichen wird. In seiner Vorlesung lehrt er die Studenten daher, nicht auf ein entferntes, großes Glück zu hoffen, sondern sich Zeit zu nehmen und die kleinen Dinge des Lebens schätzen zu lernen. … weiterlesen

9 Februar, 2010 Kein Kommentar

Leben mit leichtem Herzen

von Sabrina Kurth

„So glücklich wie ich, gibt es keinen Menschen unter der Sonne“, rief Hans im Glück, nachdem er alles verloren hatte. Doch die Sparkasse-Werbung „Mein Haus, mein Auto, mein Boot“ behauptet, nur wer Geld hat, wird glücklich. Woher kommt also das Glück? Und wem geben die alten Philosophen recht: Hans oder der Sparkasse?

Der vermutlich erste Philosoph, der eine komplette Glücksphilosophie entworfen hat, war Aristippos von Kyrene (435–355 v. Chr.). Für ihn ist Glück gleichbedeutend mit Lustgewinn. Das heißt: Alles, was dem Körper und der Seele gut tut, bringt Glück. Dabei unterscheidet er nicht zwischen verschiedenen Formen von Lust. Ob wir uns über einen warmen Sommerregen freuen, ein schönes Geburtstagsgeschenk oder die Geburt der kleinen Schwester, für Aristippos hätte das alles dieselbe Qualität. Sein Ziel war es, die Lust zu maximieren und keinen Schmerz zu haben. Ob andere dabei Glück empfinden, war nebensächlich. Was für ihn zählte, war nur das eigene Glück. Der einfachste Weg sei, so Aristippos, so viel Reichtum wie möglich anzuhäufen. 1:0 also für die Bankmethode. … weiterlesen

9 Februar, 2010 Kein Kommentar

Aktuelle Print-Ausgabe (NOIR 19)

Nachbarn kann man sich zwar nicht aussuchen, aber man kann ihnen begegnen. Und das tun wir von den unterschiedlichsten Seiten: Wie leben Nachbarn in Andalusien, im Nahen Osten, im Klassenzimmer? Außerdem geht es in der NOIR um Hamster-Missverständnisse, Streber-Opas und plötzlichen Postboten. Ihr lest von den Kriegsnarben in Bosnien-Herzegowina und zwei Studentinnen, die spontan im Westjordanland einen Dokumentarfilm gedreht haben. Besser nicht verpassen.
Viel Spaß beim Lesen! »

Kategorien