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„High Heels auf dem Acker“

von Tina Nischwitz und Sina Gütter

Foto: "Alexandra Genis" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nd)

Berufe in den Medien sind bei Jugendlichen schwer im Kommen. Immer mehr Berufsanfänger drängen in den Journalismus. Trotzdem sind erfolgreiche Journalisten selten. Doch woran liegt das?

„Viele haben eine sehr glamouröse Vorstellung vom Beruf des Journalisten“, meint Kathrin Konyen, Mitglied im Landesvorstand des Deutschen Journalistenverbandes Baden-Württemberg.  „Das Bild ist von ‚Sex and the City‘ geprägt, aber als Lokaljournalistin kann man auf dem Acker nicht in High Heels rumstöckeln“, fügt die Redakteurin der Südwest Presse hinzu. Auch die Karrierechancen und Lohnvorstellungen viele Jugendlicher weichen von der Realität ab. Es kursiert die Vorstellung von angesehenen Chefposten mit wenig Arbeit und viel Geld. Zwar könne man in höheren Ebenen durchaus viel Geld verdienen,  „aber diese Stellen sind abgezählt“. Für guten Journalismus braucht man nicht das Sex-and-the-City-Outfit, sondern „die richtige kritische Haltung“, so Konyen.

8 Dezember, 2010 Kommentare deaktiviert für „High Heels auf dem Acker“

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