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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

von Kevin Weber

Hermine Granger löscht die Erinnerungen ihrer Eltern, Severus Snape verrät Harry Potter und der Erste des Ordens des Phönix stirbt beim Versuch, den „Auserwählten“ zu seinem neuen Unterschlupf zu bringen.

Gleich zu Beginn jagt Schlag auf Schlag ein Ereignis das andere. Diejenigen, die das Buch nicht gelesen haben, könnten an manchen Stellen des Films ein wenig überfordert sein, dem roten Faden der Handlung zu folgen. Von der netten Familienfilm-Atmosphäre zum Auftakt der „Harry Potter“-Reihe mit dem „Stein der Weisen“ ist nicht viel geblieben. „Dunkle Magie“, Gewalt, Tod und Liebe dominieren spätere Kinofilme. Doch eines unterscheidet den neuesten Film von den vorherigen besonders: Aufgrund der langen Spielzeit von über 145 Minuten werden die Inhalte des siebten Bandes von Joanne K. Rowling recht detailgetreu wiedergegeben. Dennoch wird beispielsweise auf die Vergangenheit von Albus Dumbledore nicht näher eingegangen.

„Warner Bros. Pictures hat sich entschlossen, ‚Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – 1‘ in 2D zu starten, weil die 3D-Version bis zum Starttermin nicht komplett zur Verfügung steht“, schreibt Warner Bros. Pictures in einer Pressemitteilung, warum der Film nicht in 3D erscheint.

Ursprünglich sollte der Film mit der immer beliebter werdenden 3D-Technik in die Kinos kommen. Aus dem 3D-Wunder ist leider nichts geworden, was jedoch nicht schadet, denn die prima umgesetzte 2D-Version fasziniert die Zuschauer trotzdem.

Zu dritt alleine

Niemandem mehr auf der Welt kann man noch trauen. So machen sich die drei Freunde Ron, Harry und Hermine alleine auf den gefährlichen Weg, nach Horkruxen zu suchen, in denen Voldemort Teile seiner Seele aufbewahrt. Es besteht die einzige Hoffnung, mit den Horkruxen auch Voldemort zu zerstören. Von Verzweiflung und Eifersucht getrieben trennt sich Ron von der Gruppe bis er Harry das Leben rettet und einen Horkrux zerstört. Hermine ist dennoch sauer auf ihn und verzeiht ihm nicht, dass er die Gruppe verlassen hatte – wie sieht es mit einer Liebesbeziehung zwischen den beiden aus?

Den Tod in Kauf nehmen

Die drei erfahren über die Heiligtümern des Todes: Wer sie besitzt, soll der Legende nach mächtiger als der Tod selbst sein. Sie werden erneut verraten und landen im Kerker. Ein Ausweg ist nicht in Sicht, denn Lord Voldemort könnte jederzeit erscheinen. Letztendlich opfert sich ein Freund Harry Potters und schenkt den Gefangenen das Leben. Wie viele Zauberer müssen noch fallen? Wie wird es Harry Potter selbst ergehen?

Voldemort bekommt, wonach er sucht

Am Ende des Films wird das Grab Dumbledores geöffnet, der „Dunkle Lord“ streckt den Elderstab empor und der Himmel leuchtet ein letztes Mal auf. Ist Voldemort jetzt, wo er ein Heiligtum des Todes besitzt, noch aufzuhalten? Der zweite, finale Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ ist im Sommer 2011 zu erwarten.

21 November, 2010 2 Kommentare

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  1. […] Noir Online – ein junges Magazin der Jugendpresse Tags: Film, Harry Potter, Joanne K. Rowling, Kino, Kritik, Review, Rezension, Trailer Rezension: "Nathan und seine Kinder" von Mirjam Pressler » […]

  2. […] Verfilmung der "Harry Potter"-Reihe! Die Review dazu könnt ihr entweder bei Medienleben oder bei Noir Online […]

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