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Mannigfaches Kulturleben

von Alexander Schmitz

Foto: LIFT/Ronny Schönebaum

Über 70 Veranstaltungsorte haben am Samstag Besuchern der stuttgartnacht ein vielfältiges Kulturerlebnis geboten. Ob Tanz, Party, Film, Theater, Lesung oder Führung, für jeden war etwas dabei. Sieben Stunden lang lud Stuttgarts Kulturszene zu Entdeckungen ein.

Rhythmische Klänge von Berimbau, Trommeln und endloser Gesang im Erdgeschoss des Stuttgarter Rathauses: Capoeiristas der Gruppe Arte National des Vereins brasilianischer Kulturen Stuttgart präsentierten artistisch den brasilianischen Kampftanz Capoeira. Afro-kolumbische Folklore in Tanz und Gesang zeigte das Ensemble Tambora im vierten Obergeschoss; dieses Jahr das erste Mal begleitet von der Livemusik der Band Manduco. Interessierte Besucher konnten sich von der argentinischen Karikaturistin Marlene Pohle porträtieren lassen.

Im Plenarsaal des Landtags konnte der stuttgartnacht-Besucher anstatt politischer Debatten Werbespots unter dem Motto „Werbefilm – in und um Baden-Württemberg“ verfolgen. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg spielte eine Mischung aus aktuellen Werbespots und historischem Filmmaterial. Entlang der 136 Meter langen Installation „Stuttgarter Weg“ des Bildhauers Robert Schad, die normalerweise die Mitglieder des Landtags auf ihrem Weg zum Abgeordnetenhaus nutzen, konnten am Samstag auch Besucher gehen.

Gedränge im Club Schräglage, es spielen Clara and Band. Während der stuttgartnacht traten sie das zweite Mal gemeinsam auf und boten eine Auswahl ihrer englisch- und spanischsprachigen Eigenkompositionen dar.

Verführerische Schokoladenköstlichkeiten konnten im Hochland Café in der Königstraße genossen werden. Maître Chocolatier Fabrice Noël führte Schritt für Schritt die Herstellung von Trüffel-Pralinen vor.

Auch dieses Jahr standen die Besucher wieder vor der Qual der Wahl um sich aus der Vielzahl der Angebote ein individuelles Programm zusammenzustellen. Der Andrang war allerdings teilweise so groß, dass Enttäuschungen bei schon vollen Veranstaltungen nicht ausblieben.

24 Oktober, 2010 Kommentare deaktiviert für Mannigfaches Kulturleben

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